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27.01.2022

Eine neue Methode berücksichtigt Materialflüsse für Kreislaufdesign.

Design ist ein entscheidender Faktor für die Kreislauffähigkeit von Produkten und Dienstleistungen. Forschende schlagen eine neue Methode vor. Sie soll Designer bei der Materialwahl und Gestaltung leiten.

​Design ist ein grundlegender Schritt im Entscheidungsprozess, der die Kreislauffähigkeit von Produkten und Dienstleistungen wesentlich beein flusst. Der Designprozess ermöglicht zum Beispiel, weniger von knappen Ressourcen einzusetzen oder ein modulares Design zu wählen, das die Reparierbarkeit und die Recyclingfähigkeit verbessert.

Damit Designerinnen und Designer bewusste Entscheidungen treffen können, brauchen sie eine Methode, die sich einfach anwenden lässt und ihnen dabei hilft, den Zusammenhang zwischen den vielfältigen Designparametern und dem Druck auf die Ressourcen zu quantifizieren. Forschende der Empa des Projekts von Karoline Frankenberger «Labor für eine Kreislaufwirtschaft (LACE)» schlagen in ihrem Artikel, erschienen in «Resources, Conservation and Recycling», einen neuen Indikator zur Entscheidungshilfe vor, den so genannten «Ressourcendruck». Er soll im Designprozess zum Beispiel bei der Materialwahl helfen. Kupfer oder Aluminium? Die kompakte Wissenstransfer-Notiz Nr. 4 von sanu durabilitas stellt neben der Methode auch als Anwendungsbeispiel das Design eines Wärmetauschers vor.

sanu durabilitas – Stiftung für nachhaltige Entwicklung und Partner für den Wissenstansfer im LACE Projekt – fasst mit der vorliegenden Wissenstransfer-Notiz die wichtigsten Elemente dieser Methode in verständlicher Form zusammen.

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Nils Moussu Stiftung sanu durabilitas Dufourstrasse 18 2502 Biel-Bienne +41 33 533 22 14 nils.moussu@sanudurabilitas.ch