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29.04.2019

Unsere Ernährungsgewohnheiten und ihre Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Ernährungssystems

Eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung gemäss den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung ist auch eine nachhaltige Option.

Durch die Umsetzung der Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung könnten wir den ökologischen Fussabdruck unserer Ernährung um 36% senken, 33% Kosten sparen und negative Gesundheitsauswirkungen um 2,6% vermindern.

Eine Ernährung mit hohem Fleisch- und Eiweissanteil kann zu Gesundheitsproblemen führen, den ökologischen Fussabdruck vergrössern und die Lebensmittelausgaben erhöhen.

Eine vegetarische oder vegane Ernährung kann dazu führen, dass uns gewisse Spurenelemente fehlen, die wir gegenwärtig hauptsächlich über tierische Produkte zu uns nehmen (Vitamin B12, Chilin und Kalzium).

Um unsere Ernährung nachhaltig zu gestalten, müssten wir erheblich weniger Fleisch und Pflanzenöle konsumieren, weniger Getreide, Knollengemüse und Fischprodukte essen und gleichzeitig den Konsum von Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen, Früchten und Gemüse erhöhen.

Die vorliegende Studie dient als Grundlage, um ähnliche Studien in anderen Ländern und Umfeldern durchzuführen. Zukünftige Studien sollten das Potenzial evaluieren, das verschiedene Interventionen und Ansätze leisten können, die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung in eine nachhaltige Richtung zu lenken.

Der Artikel wurde am 16. April 2019 in der Zeitschrift "Nutrients" publiziert.

Legende:
Der ökologische Fussabdruck von neun Ernährungsformen im Verhältnis zu den heutigen Ernährungsgewohnheiten: Healthy global diets (HGD), Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (RSN), vegan (VGN), lacto-ovo-vegetarisch(VGT), lacto-ovo-vegetarisch plus Fisch (PST), flexitarisch (FXT), Protein-orientiert (PTO) und Fleisch-orientiert (MTO), Food greenhouse gas tax (TAX)

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Prof. Dr.-Ing. Alexander Mathys Institute of Food, Nutrition and Health, ETH Zürich LFO E 12.2
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